Equipment

BÄSSE

Begonnen hat alles, als ich mit einem Freund 1982 ein Haus entrümpelte und da lag völlig vereinsamt und nie gespielt ein Ibanez 2376 Jazzbass im Keller. Dieser Bass wurde nur im Jahr 1972 gebaut. Der Eigentümer des Hauses überließ mir das Teil statt des Lohnes incl. einem Echolette Röhrenverstärker und Bassbox. Der Verstärker brannte kurz danach aus, den Bass ließ ich von Thomas Keller in Sendling (München) generalüberholen und mit Bartolini-PickUps ausstatten. 2014 nahm sich Matthias Voigt den Bass zur Brust und tunte ihn auf das Feinste. Aktuell ist das der Bass meiner Wahl.

Mein Leib- und Magenbass war lange Jahre ein AN Fretless, ein Einzelstück eines genialen Instrumentenbauers aus München. Den Bass erstand ich Anfang der 90er. Der AN Bass hat so gut wie nix drin und dran außer einem Ebenholzgriffbrett und einer ausgezeichneten Mechanik.

Seit 2006 spiele ich auch einen Fretless Akustikbass von Gretsch. Mit ihm öffnen sich alle Möglichkeiten des gepflegten Akustiksounds, da ist der Gretsch einfach perfekt. Angeblich gibt es von der Serie nur sechs Stück, drei davon sind in Europa unterwegs! … auf einem kleinen Open Air Festival 2007 am Ammersee entdeckte ich ein Geschwister von ihm … die Welt ist klein.

AMPS

Auf großen Bühnen spiele ich über eine Gallien Krüger 800 RB – der Bassklassiker aus den 80ern. Der Sound kommt über eine 210T und 115T. Damals beschrieb ich dem Verkäufer meine Wünsche an eine Bassanlage mit “Supersound, soll ewig halten und bitte wenig Knöpfe … ich will das Ding anschalten und losspielen“. Die Gallien Krüger schiebt und hält bis heute.

Für Sessions aller Art in Clubs und für Konzerte in Kirchen nehme ich den Puma Combo 112 Classic von TecAmp. Mehr Bass, mehr Druck und durchgängige Soundstabilität in allen Frequenzen bei weniger Gewicht geht nicht.

Ein wunderbar warmer Sound kommt aus meiner Combo Ashdown MAG 200. Die ist mir eher zugelaufen, überzeugt hat mich der transparente Klang und der sympathisch unaufdringliche Oktaver. Für Akustikmusik und Jazz auf kleinen Bühnen ist sie die reine Freude.

Für den Proberaum nutze ich sehr gerne den Yamaha BBT 500H Verstärker mit einer TC Electronic Bass-Box (2 x 12). Die Kombi schiebt gut, allerdings sollte man den Verstärker nicht essen (Empfehlung der EU), weil der BBT 500H zu viel Blei enthält.

Effekte

Ich bin ein Fan von Analog-Effekten. Für Jazz-Balladen nutze ich gerne den legendären EBS-Chorus und den EBS-OctaBass, für Funky-Tunes den EBS-BassIQ und für rockige Sachen den EBS-MultDrive. Poliert werden die Effekte mit dem Hall von EBS-DynaVerb. Für sphärische Sachen setze ich gerne den EBS-DPhaser ein und etwas seltener den EBS-TremoLo.

Die Loop Station RC-3 von Boss ermöglicht es mir, ein komplexeres Bass-Fundament zu schaffen, seien es Harmonien oder Klangteppiche in Verbindung mit Bass-Grooves oder als Grundlage für Bass-Soli. Der Bass-Synthesizer SYB-5 von BOSS erzeugt coole Techno-Klänge ebenso wie herrliche Retro-70-er Jahre Sounds. Das 105Q CryBaby Bass Wah Wah von Dunlop bringt viel Freude für Motown, Soul und Funk.

Synthesizer

Seit Dezember 2017 erfreue ich mich einer Novation Bass Station II. Sie ist die perfekte Ergänzung für Sounds und natürlich als Bass für Soul und Motown unschlagbar. Die Novation Bass Station II ist komplett analog und entspricht mir auch damit sehr.


Wichtig ist mir bei allem ein satter Klang, der aus den Fingern kommt –  gleich ob mit Wechselschlag, Daumen-Technik oder Slappen.